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Gastartikel schreiben, die Websites gerne veröffentlichen

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Der Gastartikel ist die Königsdisziplin des Linkaufbaus: ein eigener Beitrag auf einer fremden, themenrelevanten Website, mit deinem Link mitten im redaktionellen Text. Kein Wunder, dass jeder sie will. Das Problem: Die meisten Anfragen und Texte, die bei Websitebetreibern landen, sind so schlecht, dass sie ungelesen im Papierkorb enden. Nach tausenden vermittelten Platzierungen wissen wir ziemlich genau, was den Unterschied macht. Hier ist es.

Der Perspektivwechsel, der alles verändert

Der Kardinalfehler bei Gastartikeln ist immer derselbe: Der Text wird für den Linkgeber geschrieben statt für die Website, auf der er erscheint. Ein Betreiber, der seit Jahren ein Bauportal pflegt, erkennt in Sekunden, ob ein eingereichter Text seinen Lesern etwas bringt oder nur als Trägerrakete für einen Link dienen soll. Und er hat null Gründe, Müll zu veröffentlichen, denn schlechte Inhalte beschädigen seine eigene Website.

Die Grundregel lautet deshalb: Schreib den Artikel, den der Betreiber selbst gern veröffentlicht hätte. Dein Link ist die Fußnote, nicht der Held der Geschichte. Klingt banal, wird aber von geschätzt neun von zehn Einsendern ignoriert, und genau deshalb funktioniert es so gut, wenn du es anders machst.

Themen, die angenommen werden

Gute Gastartikel-Themen haben drei Eigenschaften. Erstens: Sie passen zur Website, nicht nur zur groben Branche, sondern zum konkreten Publikum. Ein Portal für private Bauherren will andere Inhalte als ein Fachmagazin für Installateure. Zweitens: Sie füllen eine Lücke. Ein Blick ins Archiv der Zielseite zeigt dir, was schon zwanzigmal behandelt wurde und wo noch Platz ist. Drittens: Sie profitieren von deiner echten Expertise. Der Text, den nur ein Praktiker schreiben kann, mit Zahlen, Fallbeispielen und Fehlern aus dem echten Leben, schlägt jede zusammenrecherchierte Fleißarbeit. Nebenbei ist genau diese Sorte Text auch die, die von Lesern geteilt wird und dem Betreiber selbst Reichweite bringt, was deine Chancen auf ein Ja weiter erhöht.

So baust du den Link richtig ein

  • Mitten im Text, nicht in der Autorenzeile: Ein Link im Fließtext, an einer Stelle, wo er inhaltlich weiterhilft, wirkt am stärksten. Reine Autorenboxen-Links sind deutlich schwächer.
  • Einer, höchstens zwei: Wer fünf eigene Links in einen Artikel presst, fliegt raus. Ein guter Link im passenden Kontext genügt.
  • Natürlicher Ankertext: Der Linktext muss sich in den Satz fügen. Wie die richtige Mischung aussieht, haben wir im Artikel über Ankertexte ausführlich beschrieben.
  • Auch mal auf andere verlinken: Ein Artikel, der zusätzlich auf neutrale Quellen verweist, wirkt redaktioneller und wird eher angenommen.

Die Anfrage: kurz, konkret, ehrlich

Bevor der Text entsteht, kommt die Kontaktaufnahme, und auch hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Massenmails mit „Sehr geehrter Webmaster, ich biete hochwertigen Content" wandern ungelesen in den Müll. Was funktioniert: eine kurze, persönliche Nachricht, die zeigt, dass du die Website kennst, ein konkreter Themenvorschlag mit zwei Sätzen Beschreibung, und Ehrlichkeit über dein Anliegen. Websitebetreiber wissen, warum Gastartikel angeboten werden. Wer so tut, als ginge es ihm nur um die Liebe zum Schreiben, macht sich unglaubwürdig.

Nach der Veröffentlichung: dranbleiben lohnt sich

Mit dem Erscheinen des Artikels ist die Arbeit nicht ganz vorbei. Prüfe nach der Veröffentlichung drei Dinge: Ist der Link tatsächlich so gesetzt wie vereinbart, also als normaler Dofollow-Link im Fließtext? Ist die Seite bei Google auffindbar, sprich indexiert? Und bleibt der Artikel dauerhaft online? Es kommt vor, dass Links nachträglich auf Nofollow umgestellt oder Beiträge nach Monaten still gelöscht werden. Wer seine Platzierungen dokumentiert und gelegentlich kontrolliert, merkt das rechtzeitig und kann nachhaken. Bei unseren Kunden übernehmen wir genau diese Kontrolle mit, jede Platzierung wird festgehalten und bleibt nachvollziehbar.

Was Gastartikel kosten, und wann sie es wert sind

Die Zeiten, in denen gute Websites Gastartikel massenhaft gratis veröffentlicht haben, sind weitgehend vorbei. Etablierte Portale kennen den Wert ihrer Reichweite, und viele rufen dafür Preise auf, oft im mittleren bis oberen dreistelligen Bereich, je nach Stärke der Seite. Das ist kein Grund zur Empörung, sondern schlicht der Markt. Entscheidend ist die Rechnung dahinter: Ein dauerhafter Link von einer starken, themenrelevanten Seite arbeitet jahrelang für dich. Auf diese Mischung aus Textqualität und fairen Konditionen ist unser ganzes Modell aufgebaut, nachzulesen unter Backlinks kaufen.

Unser Fazit

Gastartikel funktionieren hervorragend, wenn man sie als das behandelt, was sie sind: echte redaktionelle Arbeit mit einem Link als Nebeneffekt, nicht umgekehrt. Wer Zeit in Recherche, Themenwahl und einen sauberen Text investiert, bekommt Platzierungen, von denen Massenanbieter nur träumen. Und wer diese Zeit nicht hat: Genau dafür haben wir unser Netzwerk und unsere Texter, mehr dazu auf der Seite Linkaufbau.

Porträt von Oliver Misch, Geschäftsführer der medienplus GmbH
Oliver Misch Geschäftsführer der medienplus GmbH und Kopf hinter Linkwunder. Baut seit vielen Jahren Backlinks für Unternehmen in ganz Deutschland auf und schreibt hier über das, was im Linkaufbau wirklich funktioniert und was du dir sparen kannst.

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