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Backlinks kaufen: Ist das legal? Die ehrliche Antwort

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Update Januar 2023

Im Dezember 2022 hat Google das Link-Spam-Update ausgerollt. Seitdem erkennt das System SpamBrain gekaufte und unnatürliche Links deutlich zuverlässiger und entwertet sie in der Regel, statt ganze Websites abzustrafen. Für dich heißt das: Das Risiko harter Abstrafungen ist gesunken, das Risiko, Geld für wirkungslose Links auszugeben, ist gestiegen. An der Kernaussage dieses Artikels ändert das nichts: Qualität und Natürlichkeit entscheiden.

Kaum eine Frage bekommen wir häufiger gestellt, meistens leise und mit einem Blick über die Schulter: „Backlinks kaufen, ist das überhaupt legal?" Die kurze Antwort: Ja. Die längere Antwort lohnt sich trotzdem, denn zwischen „legal" und „ohne Risiko" liegt ein Unterschied, den du kennen solltest, bevor du auch nur einen Euro ausgibst.

Was das Gesetz sagt

Fangen wir mit dem beruhigenden Teil an. Es gibt in Deutschland kein Gesetz, das den Kauf von Backlinks verbietet. Du begehst keine Straftat und keine Ordnungswidrigkeit, wenn du dafür bezahlst, dass eine Website auf deine verlinkt. Genau genommen ist ein bezahlter Link nichts anderes als eine Form von Werbung, und Werbung ist selbstverständlich erlaubt.

Einen rechtlichen Aspekt gibt es allerdings, und der liegt vor allem beim Websitebetreiber, der den Link veröffentlicht: die Kennzeichnungspflicht. Bezahlte Inhalte müssen in Deutschland grundsätzlich als Werbung erkennbar sein. In der Praxis wird das bei redaktionellen Linkplatzierungen unterschiedlich streng gehandhabt, aber es ist gut zu wissen, dass diese Pflicht in erster Linie den Publisher trifft, nicht dich als Auftraggeber.

Was Google sagt, und warum das wichtiger ist

Jetzt der Teil, der wirklich zählt. Google ist kein Gesetzgeber, aber Google macht die Hausregeln für seine eigene Suchmaschine. Und diese Regeln sind eindeutig: Bezahlte Links, die Linkkraft weitergeben, verstoßen gegen die Google-Richtlinien. Wer Links kauft oder verkauft, um Rankings zu beeinflussen, betreibt aus Googles Sicht Manipulation.

Das klingt dramatisch, verdient aber eine ehrliche Einordnung. Google verbietet in seinen Richtlinien so ziemlich alles, was Rankings gezielt beeinflusst, und gleichzeitig kauft, tauscht und baut ein erheblicher Teil des Webs munter Links auf. Der Grund ist simpel: Links funktionieren. Sie sind seit dem ersten Tag von Google eines der stärksten Ranking-Signale, und daran hat sich bis heute nichts Grundlegendes geändert. Wer in einem umkämpften Markt vorne stehen will, kommt an einem starken Linkprofil selten vorbei, und die Konkurrenz wartet nicht darauf, dass ihre Links von allein entstehen.

Legal ist nicht gleich risikofrei

Die eigentliche Frage lautet also nicht „Darf ich das?", sondern „Was riskiere ich womit?". Und da lohnt der genaue Blick, denn das Risiko hängt fast vollständig davon ab, WIE du Links aufbaust.

Google kann bei erkannten Verstößen reagieren: Links werden entwertet, im härteren Fall gibt es eine manuelle Maßnahme, die Rankings kosten kann. Nur trifft das in der Praxis fast ausschließlich Websites, die es Google leicht machen. Hunderte Links in wenigen Wochen. Immer derselbe Keyword-Ankertext. Links von Seiten, die erkennbar nur zum Linkverkauf existieren. Solche Muster sind für Algorithmen ein gefundenes Fressen.

Ein Linkprofil, das aussieht wie gewachsen, fällt dagegen schlicht nicht auf. Nicht, weil Google ein Auge zudrückt, sondern weil es von echten, verdienten Empfehlungen praktisch nicht zu unterscheiden ist. Ein redaktioneller Text auf einer themenrelevanten Website mit echten Besuchern, ein natürlich formulierter Ankertext, ein unauffälliges Tempo: Das ist der Unterschied zwischen Linkaufbau und Linkspam.

So hältst du das Risiko klein

  • Themenrelevanz vor allem anderen: Ein Link muss inhaltlich Sinn ergeben. Eine Baufachseite, die auf einen Handwerksbetrieb verlinkt, wirkt natürlich, weil sie es sein könnte.
  • Qualität statt Menge: Wenige starke Links von echten Websites schlagen jede Massenbestellung aus dem Bauchladen.
  • Ankertexte mischen: Markenname, neutrale Formulierungen, Keyword-Varianten. Was die Begriffe bedeuten, erklärt unser Glossar.
  • Geduld mitbringen: Ein gleichmäßiges Tempo über Monate wirkt organisch. Ein Linkfeuerwerk zum Monatsanfang nicht.
  • Finger weg von Linkfarmen und PBNs: Netzwerke, die nur zum Linkverkauf existieren, fliegen früher oder später auf, und dann verlieren alle, die dort verlinkt sind.

Unser Fazit

Backlinks kaufen ist legal. Es verstößt gegen Googles Hausregeln, ja, aber das praktische Risiko entscheidet sich nicht an der Frage OB, sondern WIE. Wer billig und in Masse kauft, verbrennt Geld und riskiert sein Ranking. Wer in themenrelevante, redaktionell eingebettete Links investiert und sein Profil natürlich wachsen lässt, baut einen Vorsprung auf, den die Konkurrenz so schnell nicht einholt.

Genau nach diesem Prinzip arbeiten wir bei Linkwunder. Wie unser Budget-Modell funktioniert und warum wir keine Preisliste haben, liest du auf der Seite Backlinks kaufen. Und woran du Anbieter erkennst, um die du einen Bogen machen solltest, zeigt dir unser Artikel über unseriöse Linkverkäufer.

Porträt von Oliver Misch, Geschäftsführer der medienplus GmbH
Oliver Misch Geschäftsführer der medienplus GmbH und Kopf hinter Linkwunder. Baut seit vielen Jahren Backlinks für Unternehmen in ganz Deutschland auf und schreibt hier über das, was im Linkaufbau wirklich funktioniert und was du dir sparen kannst.

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